Content-Marketing-Tool

25.06.2019
Eine Hand über einem Schachbrett Strategie
Quelle: unsplash.com/jeshoots
Erfolgreiches Content Marketing zu betreiben bedeutet, mit Köpfchen zu planen.

Content Marketing mit Scompler strategisch planen

[Lesezeit: 4-6 Minuten] Um Content Marketing erfolgreich zu betreiben, ist mehr nötig als eine Exceltabelle, in der Mitarbeiter/innen ihre Ideen und Daten sammeln. Die Erfahrung lehrt, dass solche händisch erstellten Charts mühsam im Handling sind und schon nach ein paar Wochen nicht mehr ordentlich gepflegt werden. Die Lösung für dieses Problem hat sich das Content-Marketing-Tool Scompler auf die Fahne geschrieben. „Die kostenlose Alternative zum Excel-Redaktionsplan. Nur viel besser“, wirbt das Tool auf seiner Website. TONNO DIGITALE hat sich näher angeschaut, wie das Tool funktioniert und welche Vorteile es bietet.

Als User/in können Sie zwischen vier verschiedenen Angeboten wählen, von der kostenlosen Version für einen Nutzer bis hin zur Pro-Version für knapp 200 Euro pro Monat, die sich vor allem für große Marketing-Abteilungen und Konzerne anbietet und die auch Schulungen und Coachings enthält.

Scompler zeichnet sich dadurch aus, dass Content hier tatsächlich strategisch geplant wird. Nutzer/innen sollten sich also unbedingt mit der Funktion der strategischen Planung auseinandersetzen. Zur Einführung stehen dem Anwender/der Anwenderin kurze Video-Tutorials zur Verfügung, die die sowieso schon schlüssig gestaltete Plattform genauer erklären.

User/innen werden bei vier Aspekten von Scompler unterstützt:

• Erstellung einer Content Strategie
• Planung und Produktion des Contents
• Publikation des erstellten Contents
• Analyse des Erfolges von publiziertem Content
(was allerdings nicht bei der kostenlosen Version enthalten ist)

Mithilfe von Scompler lassen sich alle üblichen Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook, Pinterest, XING und LinkedIn bespielen. Beiträge für Wordpress-Blogs können ebenso dort verfasst und geplant werden wie auch YouTube-Videos und Instagram-Bilder. Auch Push-Notifications per Messenger wie WhatsApp oder Multipost sind möglich.

Für Unternehmen lohnt sich also schon die Nutzung der Free Version, da diese schon zehn Kanäle abdeckt und einfach zu pflegen ist. Auch wenn dies nur durch eine/n Nutzer/in erfolgen kann, bietet die Free Version damit einen Vorteil gegenüber anderen Content-Marketing-Tools, die oftmals eine beschränkte Anzahl von bespielbaren Kanälen durch ihre kostenlose Version anbieten.

Der Themenplan auf Scompler
Nach der Anmeldung wird zunächst einmal ein Projekt erstellt, beispielswiese die Betreuung Ihres Blogs in der ersten Jahreshälfte. Dieses Projekt wird dann in Aufgaben, Beiträge, eine Kalenderübersicht und einen Themenplan unterteilt. Dieser Themenplan ist ein Feature, das Scompler von anderen Content-Marketing-Tools abhebt. Der Themenplan ist besonders praktisch, da Nutzer/innen alle rein inhaltlichen und redaktionellen Aspekte planen und vorbereiten können, bevor diese dann mit Terminen versehen in den Redaktionsplan eingefügt werden.

Mit Scompler können Content-Verantwortliche sogenannte Storys im Themenplan anlegen. Das sind größere Themenblöcke, wie beispielsweise die Berichterstattung über ein Event, die dann noch einmal in verschiedene Beitragsformen wie Facebook-Post oder WhatsApp-Nachricht unterteilt werden.

Quelle: youtube.com/scompler

Die Definition von Personas in Scompler
Um sicherzugehen, dass der erstellte Content auch die richtige Zielgruppe erreicht, kann der/die User/in Personas aufsetzen. Die Definition der Personas unterscheidet sich in ihrem Detailreichtum in Free- und Bezahlversion. Auch in der kostenlosen Version sind schon einige Charakteristika möglich, wie Aktivitätsgrad und Interesse.

Persona Scompler Content Marketing Quelle: scompler.com Auch in der Free Version kann eine Persona detailliert definiert werden.

Der Redaktionsplan auf Scompler
Ein weiterer Vorteil von Scompler ist, dass sich Beiträge in verschiedenen Entwicklungsstufen darstellen lassen. Diese Entwicklung stellt das Programm dann je nach Fortschritt in einem Kreisdiagramm dar. Für jeden Beitrag können diverse interne Informationen hinterlegt werden, wie die Zuordnung zu einer Personagruppe und einem Themenbereich. Auch Notizen für Kollegen oder noch unausgereifte Ideen kann der/die Anwender/in zu jedem Beitrag individuell speichern.

Redaktionsplan Scompler Content-Marketing Tool Quelle: scompler.com Im Redaktionsplan wird angezeigt, in welcher Entwicklungsphase sich die Beiträge befinden und wann sie veröffentlicht werden.

Diese Funktionen machen den strategischen Nutzen des Tools aus. Komplizierte, übervolle Exceltabellen fallen so mühelos weg und der/die User/in sitzt einer übersichtlichen Plattform gegenüber, die die nötigen kleinteiligen Informationen nur anzeigt, wenn er oder sie dies wünscht.

Analytics bei Scompler
In allen kostenpflichtigen Versionen sind Analyse-Tools vorhanden, in der Free Version nicht. Dies ist ein Manko, das User/innen dieser Version in Kauf nehmen müssen. Nichtsdestotrotz ist das Tool bei Planung und Ausspielung von Content hilfreich und ermöglicht eine detaillierte Planung der Zielgruppen-Ansprache.

Hat der/die User/in die Analytics-Tools zur Verfügung, kann er oder sie nachvollziehen, ob die festgelegten Personas erreicht wurden oder wie welche Themen auf welchen Kanälen angekommen sind.

Analyse Scompler Content Marketing Tool Quelle: scompler.com Die Analyse befähigt die User zur konkreten Handlungsableitung.

Im Redaktionsplan können User/innen auch Tortendiagramme einbinden, die anhand von selbst gesetzten Filtern erstellt werden. So können sie nachvollziehen, wie sich Themen verteilen und welche Personas wann ihre Beiträge lesen.

Analysetools Scompler Content Marketing Tool Quelle: scompler.com Im Redaktionsplan integriert lassen sich Tortendiagramme ablesen.

Management Summary:
Scompler ist ein Content-Marketing-Tool, das sich durch seine Vielseitigkeit und leichte Bedienung für große Abteilungen aber auch gut für Selbstständige und kleine Teams eignet, die einige Kanäle oder Kanäle für mehrere Kunden gleichzeitig betreuen. Ein Vorteil ist die Themenplanung, die eine genaue Vorbereitung der Beiträge ermöglicht, bevor diese überhaupt in den Redaktionsplan aufgenommen werden.

Diese Features sind alle in der kostenlosen Version nutzbar, die schon erfreulich viel Kanäle bespielt. Um die Ausspielung aber zu tracken und zu analysieren, müssen Marketeers die kostenpflichtigen Versionen nutzen.

Autorin: Friederike Sajdak

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