Neuromarketing

06.09.2018
Modell eines Schädels mit Nervensystem
Quelle:Unsplash/jesse orrico
Erfolgreiches Neuromarketing gelingt durch Recherche und Teamwork

Fünf Tipps, wie Sie Neuromarketing erfolgreich einsetzen

[Lesezeit: 2-4] Wenn Sie daran interessiert sind, Neuromarketing in Ihre Kommunikation einzubinden, sollten Sie die folgenden Tipps von Neuromarketing-Experte Dr. Hans-Georg Häusel beachten:

#1 Beschäftigen Sie sich mit den Erkenntnissen der Hirnforschung
Schon ein wenig Recherche der Ergebnisse aktueller Hirnforschung und Verhaltenstheorie kann helfen, Dialoge mit Investitionsentscheidern erfolgreicher zu gestalten. Durch Typenerkennung und Storytelling werden Ihre Vorträge interessant und individuell ansprechend. Dabei können Ihnen unter anderem drei von Dr. Häusels Werken helfen:

1. „Emotional Boosting“
2. „Topseller“
3. „Buyer Personas“

#2 Fragen Sie sich, wie Ihre Marke im Emotionsraum der Kunden positioniert ist
Womit wird Ihre Marke assoziiert? Welche Komponenten Ihrer Marke führen genau diese Assoziationen herbei? Welcher Kundenstamm fühlt sich dadurch angesprochen?

#3 Achten Sie auf die Customer Journey
Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe. Gehen Sie die einzelnen Schritte durch, die der Kunde auf dem Weg zu Ihrem Produkt unternehmen muss. Spielen Sie die verschiedenen Kontaktpunkte und -szenarien durch und vollziehen Sie nach, wie sich der Kunde auf Ihrer Website und mit Ihrem Kundenservice zurechtfindet. Achten Sie auf den ersten Eindruck, den Prospects on- und offline von Ihrem Unternehmen erhalten.
Wo können Sie die positiven Emotionen verstärken und wo die negativen minimieren?
Welche Schritte können Sie einfacher und übersichtlicher gestalten?

#4 Binden Sie Ihre Mitarbeiter in Ihren Entwicklungsprozess ein
In jedem Arbeitsbereich können Emotionen eingesetzt und genutzt werden, um den Kunden anzusprechen. Selbst Positionen, die nur indirekt mit dem Kunden zu tun haben, hinterlassen bei jedem Kontakt einen Eindruck. Machen Sie Ihren Mitarbeitern Ihr Verkaufsmodell klar und finden Sie mit ihnen gemeinsam Wege, emotional ansprechende Situationen zu schaffen und entsprechende Routinen zu entwickeln.

#5 Bedenken Sie, dass jeder Kunde individuell ist
Bieten Sie daher maßgeschneiderte Produkte an. Gehen Sie bei jedem Kunden sowohl auf seine Persönlichkeit als auch auf seine professionelle Rolle ein. Bei mehreren Investitionsentscheidern ist es wichtig, die jeweiligen Interessen der professionellen Position anzusprechen und sich gleichzeitig mit den Persönlichkeiten, die dahinter stehen, auseinanderzusetzen.

Autorin: Friederike Sajdak

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Dr. Hans-Georg Häusel, Experte für Neuromarketing. Sein Limbic©-Modell zur neuropsychologischen Zielgruppensegmentierung und Persönlichkeitsmessung zählt zu den wissenschaftlich fundiertesten Instrumenten zur Erkennung von Lebens- und Kaufentscheidungen.

Neuen Kommentar schreiben

Im Rahmen der Kommentarfunktion erheben wir personenbezogene Daten (Name, IP-Adresse) im Falle einer Kommentierung eines Beitrags. Beachten Sie dazu bitte unsere Datenschutzerklärung.