Krisenmanagement mit Haltung

30.04.2020
PLÜCOM Mit Haltung und Werten gut durch die Krise
Quelle: unsplash.com/Evgeni Tcherkasski
Führungskräfte müssen zu Krisenzeiten als Ankerpunkte fungieren und Verlässlichkeit, Klarheit und Konsequenz ausstrahlen

Mit Haltung und Werten gut durch die Krise

[Lesezeit: 2-4 Minuten + Video] Wir befinden uns jetzt, Ende April 2020, in einer neuen Phase der Corona-Krise, in der Zukunftsängste und Frustration in der Bevölkerung und unter Mitarbeitern wachsen. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Führungskraft dieser Phase der Verunsicherung jetzt Ankerpunkte wie Verlässlichkeit, Halt und Orientierung entgegensetzen.

Zum Beispiel, indem Sie bei der Kommunikation immer wieder die Werte benennen, die die Grundlage Ihres Handels bilden. Gemeint sind damit sowohl Unternehmenswerte als auch ganz persönliche Werte, die sie gut durch schwierige Zeiten gebracht haben. Also konkret Dimensionen wie Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Klarheit oder Konsequenz.

Und sollten Sie in den nächsten Wochen Entscheidungen treffen müssen, die diesem Wertesystem entgegenstehen: Kehren Sie diesen Konflikt nicht unter den Teppich, sondern legen Sie offen, warum Sie sich dennoch anders entschieden haben.

Auch eine klar definierte Mission für die nächsten Monate sorgt für Orientierung in Ihrem Team. Nicht nur das: Eine Mission bewirkt auch eine Aktivierung Ihrer Mitarbeiter und beugt jeder Form von Lethargie vor. Aus meiner Sicht die beste Mission für diese Zeit lautet: Wir stellen uns so auf, dass wir nach der Krise innovativer und agiler und damit wettbewerbsfähiger dastehen.

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Fürsorge und Mitgefühl – Menschlich sein

Neben der Vermittlung von Sicherheit ist es für Sie als Führungskraft in dieser Zeit besonders wichtig, sich menschlich zu zeigen und bewusst Nähe und Beziehung zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen.

Nehmen Sie eine Haltung der Fürsorge ein, um Ihren Mitarbeitern und dem Team das klare Gefühl zu geben „Ich bin da für Dich“ (oder „Wir sind da für Euch“). Ein geknüpftes emotionales Band wird die Grundlage für ein ganz anderes Arbeitsverhältnis und einen positiven Teamspirit sein, der weit über die Corona-Krise hinausreicht.

Quelle: PLÜCOM

Damit meinen wir nicht nettes Pro Forma-Nachfragen, sondern wirkliches Interesse und Aufmerksamkeit für Ihr Gegenüber. Denn jetzt ist für die Menschen nicht nur
Verbindlichkeit wichtig, sondern auch das Gefühl einer tieferen Verbundenheit und Aufgehobenheit.

Das gilt auch für persönliche Gespräche, egal ob digital oder bei Begegnung am Arbeitsplatz – gerade jetzt ist es wichtig, warm und mitfühlend zu kommunizieren, zuzuhören und sich dem Mitarbeiter umfassend zur Verfügung zu stellen.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zur Teamführung während der Krise sowie unsere Tipps zur gelungenen Kommunikation in Zeiten von Corona. Wie Sie als Führungskraft Ihre Leadership-Skills in der Krise optimieren, erzählt IOS-Chef Johannes Schley im Interview.

Autoren: Frank Plümer und Hans-Marcus Röver

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