Marketingleiterumfrage EMO Hannover 2019

22.10.2019
EMO Hannover Marketingleiterumfrage
Quelle: unsplash.com/Russ Ward
Die Marketers der Produktionstechnikbranche sehen der Zukunft mit gemischten Gefühle entgegegen.

Produktionstechnik-Branche tritt auf die Bremse

[Lesezeit: 2-4 Minuten] Die Marketingbudgets in der Produktionstechnik- und Metallbearbeitungsbranche entwickeln sich im kommenden Jahr sehr unterschiedlich. Das zeigt eine Trend-Umfrage unter 51 Marketingleiter/innen der Produktionstechnik, die plümer)communications auf der EMO in Hannover durchgeführt hat.

Nur eine relative Mehrheit von 35 Prozent der Unternehmen beabsichtigt, 2020 mehr in Kommunikation und Marketing zu investieren. Bei jeweils einem Drittel der Marketeers bleiben die finanziellen Ressourcen unverändert oder werden im nächsten Jahr gekürzt.

EMo Umfrage Plümercommunications Quelle: plümer)communicationsDie Gestaltung der Marketingbudgets zeigt sich für 2020 uneinheitlich.

Diese uneinheitlichen Planungen spiegeln auch die Unsicherheit wider, mit denen die Befragten den kommenden zwei Jahren wirtschaftlich entgegensehen. Mehr als die Hälfte der befragten Marketingverantwortlichen bewerten die Zukunftsperspektiven in ihrem Marktumfeld als „weder gut noch schlecht“, rund 29 Prozent sehen „eher positive“, jeder Sechste hingegen „eher negative“ Aussichten.

Für das eigene Unternehmen fallen die Erwartungen erwartungsgemäß optimistischer aus: 57 Prozent der Teilnehmer/innen rechnen bis 2021 mit positiven Perspektiven für die eigene Organisation.

EMO Hannover Umfrage plümer communications BrancheQuelle: plümer)communicationsDie Einschätzung der wirtschaftlichen Aussichten gestaltet sich durchwachsen.

Digitales Marketing stellt nach Aussagen der Teilnehmer/innen immer noch eine Herausforderung dar, was vor allem im Auf- und Ausbau der digitalen Kanäle sichtbar wird.

Trotz dieser Hürden stuft die Mehrheit Social-Media-Kanäle sowie Onlinewerbung als in Zukunft wichtiger werdend ein.

EMO Hannover Umfrage plümer communications Social MediaQuelle: plümer)communicationsSocial Media steht bei den Befragten an erster Stelle, obwohl die Nutzung dieser Kanäle auch als Herausforderung gesehen wird.

Der Vertrieb hingegen gestaltet sich weitgehend noch konservativ. Für die Mehrheit der Befragten spielen B2B-Vertriebsplattforme wie Amazon Business, Europages oder Wer-liefert-Was noch überhaupt keine bis eine sehr kleine Rolle. Auch die Erwartungen an die zukünftige Rolle dieser Plattformen halten sich in Grenzen: Nur jede/r Sechste rechnet damit, dass sie bis 2021 eine wichtige Rolle für den Absatz spielen werden.

Social Selling - die Vertriebsanbahnung über Social Media - ist unter den Befragten umstritten. Für knapp ein Drittel spielt Social Selling heute überhaupt keine oder nur eine sehr kleine Rolle, jede/r Zehnte rechnet ihm allerdings schon heute große oder sehr große Bedeutung zu.

Auch welche Rolle Social Selling in der Zukunft einnehmen wird, ist umstritten: 40 Prozent gehen davon aus, dass die vertriebsorientierte Social-Media-Arbeit in den kommenden zwei Jahren nur eine geringe Rolle für ihr Unternehmen spielen wird. Dagegen rechnet rund jede/r Vierte mit einer großen bzw. sehr großen Bedeutung für das Vertriebsgeschäft.

Die vollständige Auswertung der Marketingleiter-Umfrage steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung (PDF, 12 Seiten)

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