Weihnachten

20.11.2023
Weihnachtsgruß ja! Karten nein?
Quelle: Pexels | Jonathan Borba

Weihnachtsgruß ja! Karten nein?

Es weihnachtet sehr! In vielen Unternehmen beginnt nun nicht nur die Zeit für Spekulatius und Weihnachtsfeiern, sondern auch für Jahresrückblicke, neue Budgets, Kampagnenplanungen für das kommende Jahr und natürlich Weihnachtskarten.

Weihnachtskarten gelten sowohl privat als auch geschäftlich als eine charmante und persönliche Geste. Allerdings könnten sie in einer Welt, getrieben von Echtzeitkommunikation und virtuellen Verbindungen, an Wirkung und Strahlkraft verlieren.

Sollten auch Sie sich fragen, welche Alternativen zur klassischen Weihnachtskarte existieren, gibt der folgende Text einen Einblick auf andere Formen des Weihnachtsgrußes.

Überbringen Sie Weihnachtsgrüße persönlich


Statt sich auf gedruckte Karten zu beschränken, seien Sie vielfältig und kreativ! Durch den cleveren Einsatz von Kundendaten und Marketing-Automatisierung können Sie individuelle Weihnachtsgrüße erstellen, die auf die Vorlieben Ihrer Kunden zugeschnitten sind und so Ihr persönliches Verhältnis noch betonen.

Dabei gibt es eigentlich keine Grenzen: Personalisierte Videos (beispielsweise über LOOM) animierte E-Cards oder maßgeschneiderte E-Mail-Kampagnen schaffen eine größere emotionale Bindung und zeigen den Empfängern, dass die Beziehung zum Unternehmen wirklich geschätzt wird.

Tipp: Unpersönliche Massen-E-Mails sind kontraproduktiv! Vor dem Versand von Weihnachtsgrüßen lohnt es sich, noch einmal Protokolle oder Notizen durchzuschauen. Wurde Ihnen von einem besonderen Hobby berichtet? Gab es eine besondere Reise? All das dient Ihnen als Inspiration für das Design des Grußes.

Multikanalansatz, um den richtigen Empfänger zu erreichen


Wer die Einseitigkeit von (Papier-) Weihnachtskarten überwinden will, nutzt einen Multikanalansatz. Sprich: Statt sich auf eine einzige Form der Kommunikation zu beschränken, nutzen Sie verschiedene Kanäle, um Ihre Weihnachtsgrüße zu verbreiten. Zum Beispiel lassen sich traditionelle Karten, digitale E-Cards, soziale Medien und sogar persönliche Anrufen kombinieren. So gewährleisten Sie, dass Ihre Botschaft auf unterschiedlichen Ebenen wahrgenommen und die Vielfalt der Zielgruppe berücksichtigt wird.

Tipp: Der Multikanalansatz nimmt deutlich mehr Kapazitäten in Anspruch. Sofern der Aufwand für Sie händelbar ist: Beachten Sie auch hier individuelle Kundenwünsche! Vielleicht arbeitet Ihr Kunde derzeit strikt papierlos – in diesem Fall ist eine gedruckte Karte das falsche Signal.

Schenken Sie Geld


Nutzen Sie Ihre Weihnachtsgrüße als Hebel, Ihre soziale Verantwortung zu betonen. Anstelle einer gedruckten Karte, könnten Sie beispielsweise Geld für wohltätige Zwecke sammeln oder spenden.

In Ihrer Weihnachtsbotschaft können Sie das kommunizieren oder über Ihre Social-Kanäle um Spenden für eine bestimmte Organisation bitten. Dafür gibt es in den sozialen Medien sogar inzwischen eigene Funktionen, dank denen sich Spendenaktionen zügig organisieren lassen.

Interaktive Inhalte für einen höheren Wiedererkennungswert


Interaktive Inhalte steigern die Aufmerksamkeit der Empfänger und Sie bleiben im Gedächtnis. Bei interaktiven Weihnachtskarten entdecken Empfänger durch Klicken oder Wischen verschiedene Inhalte. Diese Variante ermöglicht zudem, mehr Informationen in einem ansprechenden Format zu vermitteln.

Fazit: Mit moderner und zielgerichteter Weihnachtskommunikation zu besseren Beziehungen


Der Weihnachtsgruß lebt und wird uns als Tradition erhalten bleiben. Allerdings darf das Format kritisch hinterfragt und neu gedacht werden. Statt des traditionellen Papier-Weges bietet die Digitalisierung die Chance, innovative und zielgerichtete Maßnahmen zu verfolgen.

Sollten Sie sich jedoch für gedruckte Karten entscheiden, sollten Sie für eine persönliche Note zumindest die Unterschrift noch händisch tätigen. Insgesamt macht es die Mischung: Lieber wenige personalisierte Grüße als der Massenaussand oder statt Massenaussand eine Spendenaktion. Zeigen Sie durch Ihren Weihnachtsgruß Persönlichkeit und Haltung.

Autorin: Annika Dörnte

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