B2B-Trends 2019

24.01.2019
Die zehn wichtigsten To-Dos 2019  für B2B-Marketing- und PR-Manager
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Zehn wichtige Trends im B2B-Marketing in 2019, die Sie im Blick behalten sollten.

Die zehn wichtigsten To-Dos 2019 für B2B-Marketing- und PR-Manager

[Lesezeit: 5-7 Minuten] Es braucht keinen Propheten, um vorauszusagen, dass die Digitalisierung auch 2019 der große Veränderungstreiber für das B2B-Marketing sein wird. Doch welche neuen Technologien beeinflussen die Kommunikation im Industriegeschäft in welcher Weise? Basierend auf rund 200 persönlichen Interviews mit Managern aus Marketing und PR können wir sagen: Das B2B-Marketing wird im neuen Jahr emotionaler, persönlicher und intelligenter. Und wohl kaum einer hätte gedacht, dass der Staat so gravierend Einfluss nimmt auf den Kommunikationsmix. Denn die Auswirkungen der DSGVO schlagen sich deutlich in den Budgetplänen nieder. Hier unsere Top-Ten der wichtigsten Trends und To-Dos für Marketing- und PR-Manager.

#1 Kundenansprache wird emotionaler
Emotionalität löst Sachlichkeit ab: Gemeinsame Erlebnisse, die Aufladung der Marke, der Auftritt der Mitarbeiter gegenüber dem Kunden und eine emotionale Story sind wichtige Eckpunkte des Neuromarketings, das nun auch in der B2B-Welt verstärkt Einzug hält. Die systematische Emotionalisierung der Customer Experience gehört somit ganz oben ins Pflichtenheft für 2019.

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#2 Faszination ersetzt Komplexität
Virtual und Augmented Reality entwickeln sich zu Megatrends der B2B-Kommunikation. Denn diese Technologien machen hochgradig komplexe Maschinen und Anlagen zeit- und ortsunabhängig auf faszinierende Weise erlebbar. Die Entwicklung geht noch weiter: Künftig sprechen AR- und VR-Anwendungen alle Sinne an, sie werden zum realen Gesamterlebnis. Befassen Sie sich daher mit diesen Technologien und starten Sie ein erstes Lernprojekt, auf dem Sie später aufsetzen können.

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#3 Video-Storytelling professionalisieren
Die großen B2B-Player haben die Bewegtbildkommunikation längst für sich entdeckt; kleine und mittlere Unternehmen ziehen nach. An Youtube als Produkt- und Dienstleister-Suchmaschine kommt man kaum mehr vorbei. Doch die Erwartungshaltung im Hinblick auf das Storytelling und die dramaturgische Umsetzung nimmt zu. Und das kostet. Planen Sie daher ausreichend Budget ein, damit Sie Ihre Marke und Produkte filmisch angemessen inszenieren können.

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#4 Social Media reloaded
Eine Folge der DSGVO: Marketeers suchen 2019 verstärkt nach Alternativen zum E-Mail-Marketing. Neben postalischen Mailings (!) gehört auch Social Media zu den Gewinnern dieser Entwicklung. Aber die sozialen Netzwerke benötigen Engagement und Kreativität. Eigene Communities und lebendige Dialoge bietet B2B-Unternehmen wertvolle Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen, Innovationen voran zu treiben und kluge Köpfe zu rekrutieren. Machen Sie es richtig, handeln Sie konsequent.

#5 Weniger Glamour, mehr B2B
Instagram wird erwachsen und mit bald 20 Mio. Nutzern auch als B2B-Plattform immer relevanter. Das Netzwerk bietet Profi-Nutzern immer ausgefeiltere Analyse-Tools, die den gezielten Reichweiten-Aufbau unterstützen. Speziell Unternehmen mit hohem Aufkommen an attraktiven Fotos und Videos sollten Instagram 2019 in ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen und zum digitalen Schaufenster machen.

#6 Weniger Produkt, mehr Kunde denken
B2B-Unternehmen müssen 2019 verstärkt den Kunden anstelle ihrer Produkte in den Mittelpunkt der Kommunikation stellen. Nur so gelingt es, frühzeitig Geschäftspartner an die Marke zu binden, für die eine Investitionsentscheidung noch kein Thema ist und die sich für neue Produkte derzeit nicht interessieren. Liefern Sie Ihren Kunden der Zukunft Inhalte und Angebote, die von Wert sind und stellen Sie glaubhaft unter Beweis, dass es Ihrem Unternehmen um mehr geht als Verkäufe: um langfristige Partnerschaft. Machen Sie Kundenzentrierung zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil.

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#7 Upcoming: Instant Message Service
Persönlicher geht’s kaum: Mit der neuen WhatsApp Business API sprechen Sie Kunden direkt und individuell per Direct Message an. Aber Vorsicht: Marketeers sollten dieses neue, schnelle Tool nicht für werbliche Inhalte verwenden, sondern für Services, die diesen Namen verdienen (z.B. Kundendienst, Auskünfte, erbetene Angebote). Gefragt sind kurze Reaktionszeiten – liefert das Unternehmen gewünschte Informationen nicht umgehend, ist der Kunde schnell genervt. Wir meinen: Ein spannendes Tool für Unternehmen mit First-Mover-Anspruch, die Echtzeit-Dialoge mit ihren Kunden führen wollen und können.

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#8 Kollege Roboter übernimmt
Künstliche Intelligenz (KI) wird zu einer selbstverständlichen Basistechnologie, sie wird die Kommunikation in Zukunft maßgeblich prägen und optimieren. Beispiele dafür sind die noch stärkere Individualisierung von Inhalten, der Kundendialog per Bots sowie die automatisierte Texterstellung. Künftige KI-Marketing-Tools kommen Cloud-basiert und mit bedienerfreundlichen Oberflächen, die keine Programmierkenntnisse erfordern. Behalten Sie im Blick, welche KI-Produkte Ihre Arbeit sinnvoll unterstützen und effizienter machen können.

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#9 Leser schneller ans Ziel bringen
Die Content-Flut, die auf B2B-Entscheider hereinbricht, wird immer größer. Die Folge: eine immer strengere Selektion der Inhalte. Nutzen Sie daher modular aufgebaute Texte, die mit Hilfe von Sprungmarken direkt zu den Absätzen führen, die für den Leser gerade relevant sind. Das gilt im Speziellen für vertiefende Langformate, die sich im B2B-Bereich weiterhin hoher Beliebtheit erfreuen. Auch mehrteilig angelegte Beiträge, die den Adressaten Schritt für Schritt in die Materie „hineinziehen“, sorgen für geringere Absprungquoten und eine nachhaltige Wahrnehmung. Überarbeiten Sie Ihr Text-Inventar entsprechend.

#10 Willkommen im Tool-Dschungel!
Immer mehr Inhalte, die auf verschiedenen Kanälen individualisiert ausgespielt werden und dort Interaktionen auslösen und zu managen sind: Eine Entwicklung, die ohne passende Technologielösung nicht mehr zu handhaben ist. Der Markt wächst, bietet die unterschiedlichsten Produkte – und wird immer unübersichtlicher. B2B-Marketeers, die
technisch aufrüsten wollen, müssen sich ein technologisches Grundwissen aneignen, um ihre heutigen und künftigen Anforderungen präzise identifizieren und die richtige Software-Entscheidung treffen zu können. Bleiben Sie am Ball!

Die oben genannten To-Dos gibt es für Sie zum Nachlesen auch in unserem PDF, das wir für Sie zum Download zusammengestellt haben.

Autor: Frank Plümer

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